
Ich habe diese WM zum ersten Mal in meinem Leben etwas bewusster erlebt. Fussball war noch nie mein Ding, aber mein Sohn und einige im OM Büro haben mich dann doch auch etwas angesteckt. Ich habe sogar einige Fussballspiele in der kompletten Länge angeschaut. Unglaublich. Mir sind die vielen Fahnen auf den Autos und an den Fenstern aufgefallen, vielleicht auch ein positives Zeichen für einen "normalisierten" Nationalstolz, wie ihn alle anderen Nationen schon immer hatten. Mir ist klar geworden, dass ich meine Vorurteile gegenüber Fussball und den daran Interessierten wirklich aus der Schulzeit bis heute mit mir herum getragen habe. Ich musste im Schulsport immer ins Tor und habe dort den Ball nur hart und schmerzlich erlebt. Mit meinen Kindern macht mir Kicken Spass und ich finde es schade, dass es gelbe und rote Karten gibt. Und dass ich damals nie wirklich mitspielen durfte.
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